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Kirschlikör

Kirschlikör selber machen: Entdecke unser fruchtiges Rezept mit Kirschen und Schwarzwälder Kirschwasser. Mit einfacher Anleitung, Tipps und FAQ.

Kirschlikör begeistert mit seinem intensiven Fruchtaroma, seiner tiefroten Farbe und einer angenehm ausgewogenen Süße. Vollreife Kirschen und hochwertiges Schwarzwälder Kirschwasser ergeben einen besonders aromatischen Likör mit feinen Mandelnoten. Ob pur, leicht gekühlt oder als fruchtige Ergänzung zu Desserts – selbstgemachter Kirschlikör ist ein besonderer Genuss.

Zutaten für ca. 2 Liter Kirschlikör mit ca. 22 % vol.

  • 1000 g Kirschen (ideal: Sauerkirschen)
  • 1000 ml Schwarzwälder Kirschwasser 43 % vol.
  • 500 ml Invertzucker
  • 1 Likörfilter mittel

Optional für mehr Aroma

  • Einige Kirschkerne der verwendeten Kirschen (ca. die Hälfte der entsteinten Kerne)


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Zubereitung

Die Kirschen gründlich waschen, entsteinen und anschließend grob pürieren oder leicht zerkleinern.

Wichtig:

Die Kirschen sollten nicht vollständig zu feinem Mus verarbeitet werden, da dies die spätere Filtration deutlich erschweren kann.

Nun die Kirschen zusammen mit 900 ml Kirschwasser in ein gut verschließbares Gefäß geben.

Optional können jetzt etwa die Hälfte der entsteinten Kirschkerne hinzugefügt werden. Diese verleihen dem Likör eine feine, typische Marzipannote.

Den Ansatz anschließend etwa 7 Tage an einem kühlen und dunklen Ort ruhen lassen.

Während der Ziehzeit das Gefäß alle 2–3 Tage leicht schwenken oder vorsichtig umrühren, damit sich die Aromen gleichmäßig entfalten können.

Nach der Ruhezeit den Ansatz in ein sauberes Geschirrtuch oder einen Pressbeutel geben und gründlich auspressen.

Der gewonnene Saft wird nun durch den Likörfilter mittel filtriert, um feine Fruchtbestandteile und Trübungen zu entfernen.

Nun den Invertzucker hinzufügen und alles sorgfältig verrühren, bis sich dieser vollständig gelöst hat.

Den Likör anschließend etwa 24 Stunden ruhen lassen, damit sich die Aromen harmonisch verbinden können.

Abschmecken

Jetzt folgt das persönliche Abrunden des Likörs:

  • Ist der Likör zu kräftig, kann vorsichtig etwas destilliertes Wasser ergänzt werden.
  • Für mehr Intensität kann etwas Kirschwasser hinzugegeben werden.
  • Fehlt Süße, nach und nach etwas Invertzucker ergänzen.
  • Ist der Likör zu süß, kann die Balance mit einer Mischung aus 1 Teil Kirschwasser und 1 Teil destilliertem Wasser angepasst werden.

Da Kirschen je nach Sorte, Reifegrad und Süße sehr unterschiedlich ausfallen können, empfiehlt es sich, den Likör langsam und in kleinen Schritten abzuschmecken.

Tipp aus der Brennerei

Besonders aromatisch wird Kirschlikör mit vollreifen Sauerkirschen, da diese eine intensive Fruchtnote und eine angenehme Säure mitbringen.

Die Zugabe einiger Kirschkerne sorgt für das typische Kirschlikör-Aroma mit feinen Mandel- und Marzipannoten.

Nach etwa 2–4 Wochen Flaschenreife wirkt der Kirschlikör meist deutlich runder, weicher und harmonischer im Geschmack.

Kühl und dunkel gelagert bleiben die fruchtigen Kirscharomen besonders gut erhalten.

Zum Wohl! 🍒🥃

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  Bei unserem destillierten Wasser (auch als Aqua dest. bezeichnet), handelt es sich um reines H2O ohne Spurenelemente, Ionen und Verunreinigungen, wie sie im normalen Quell- und Leitungswasser vorkommen. Unser Aqua dest. ist nicht für medizinische und pharmazeutische Anwendungen geeignet, die Sterilität erfordern (Augentropfen, Infusionen, Injektionen, ...).

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Welche Kirschen eignen sich am besten für Kirschlikör?

Besonders gut eignen sich vollreife Sauerkirschen. Sie besitzen ein intensives Fruchtaroma und eine angenehme Säure, die hervorragend mit der Süße des Likörs harmoniert. Auch Süßkirschen können verwendet werden. Mit ihnen wird der Likör meist etwas milder und weniger säuerlich.

Kann ich auch tiefgekühlte Kirschen verwenden?

Ja, tiefgekühlte Kirschen eignen sich ebenfalls für die Herstellung von Kirschlikör. Sie sollten vor der Verarbeitung vollständig aufgetaut werden. Der dabei austretende Fruchtsaft kann mitverwendet werden. Wichtig ist, ausschließlich einwandfreie Früchte zu verarbeiten und auf eine hygienische Zubereitung zu achten.

Müssen die Kirschen vor der Verarbeitung entsteint werden?

Ja, für dieses Rezept sollten die Kirschen entsteint werden. Dadurch lassen sie sich leichter zerkleinern und anschließend auspressen. Außerdem wird vermieden, dass beim Pürieren Kirschkerne beschädigt werden, die gesundheitsschädliche Blausäure freisetzen können.

Warum wird Schwarzwälder Kirschwasser verwendet?

Schwarzwälder Kirschwasser verleiht dem Likör ein besonders intensives Kirscharoma mit feinen Mandel- und Fruchtnoten. Im Gegensatz zu neutralem Weingeist bringt es bereits einen ausgeprägten Eigengeschmack mit und ergänzt dadurch das Aroma der frischen Kirschen.

Wie lange sollte Kirschlikör ziehen?

Nach dem Ansetzen sollte der Kirschlikör etwa 7 Tage an einem kühlen und dunklen Ort ruhen. Während dieser Zeit empfiehlt es sich, das Gefäß alle 2–3 Tage leicht zu schwenken, damit sich die Fruchtaromen gleichmäßig entfalten können.

Kann ich Kirschlikör auch mit Süßkirschen herstellen?

Ja, auch Süßkirschen eignen sich für die Likörherstellung. Sie verleihen dem Likör eine natürliche Süße und einen milderen Geschmack. Wer ein intensiveres Aroma mit einer angenehm fruchtigen Säure bevorzugt, sollte jedoch Sauerkirschen verwenden.

Warum wird mein Kirschlikör trüb?

Eine leichte Trübung kann durch natürliche Fruchtbestandteile, Pektine und feine Schwebstoffe entstehen. Eine sorgfältige Filtration mit einem mittleren Likörfilter hilft dabei, diese zu reduzieren. Auch ein geringer Bodensatz kann bei selbstgemachtem Fruchtlikör vorkommen.

Wie hoch ist der Alkoholgehalt des Kirschlikörs?

Das Rezept der Brennerei Kessler ist auf ungefähr 22 % vol. ausgelegt. Der tatsächliche Alkoholgehalt hängt von der gewonnenen Fruchtsaftmenge, dem endgültigen Gesamtvolumen und möglichen Anpassungen beim Abschmecken ab. Für eine genaue Angabe muss der Alkoholgehalt des fertigen Likörs bestimmt werden.

Wie lange ist selbstgemachter Kirschlikör haltbar?

Bei hygienischer Herstellung, ausreichendem Alkoholgehalt und sachgerechter Lagerung kann Kirschlikör mehrere Monate haltbar sein. Die tatsächliche Haltbarkeit hängt unter anderem von der Zusammensetzung, der Filtration und den Lagerbedingungen ab. Am besten wird der Likör in sauberen, gut verschlossenen Flaschen kühl und dunkel aufbewahrt.

Wozu passt Kirschlikör besonders gut?

Kirschlikör schmeckt pur, leicht gekühlt oder auf Eis. Besonders gut harmoniert er mit dunkler Schokolade, Vanilleeis, Panna cotta und Schwarzwälder Kirschtorte. Auch als fruchtige Ergänzung zu Sekt, Prosecco oder Cocktails sorgt er für ein intensives Kirscharoma.